25. März 2026
Microsoft beseitigt endlich eines der grössten Ärgernisse von Windows: Updates, die im unpassendsten Augenblick kommen. Bald können Sie Windows Update auf unbestimmte Zeit pausieren.
Nach den jüngsten Problemen mit den Updates für Windows 11 werden viele die jüngste Erklärung von Pavan Davuluri, President for Microsoft’s Windows + Devices (W+D) Business, wohl als willkommene Nachricht empfinden. Davuluri gab nämlich in einem Blogbeitrag bekannt, dass Windows-Nutzer bald mehr Kontrolle über Updates per Windows Update erhalten werden.
Sie können demnach Windows Update so lange pausieren, wie Sie möchten, Updates bei der Installation von Windows überspringen, und es soll wieder möglich sein, den Computer herunterzufahren oder neu zu starten, ohne Updates installieren zu müssen. Derzeit können Sie Updates maximal für 5 Wochen pausieren; danach beginnt Windows Update erneut mit der Aktualisierung des Computers.
Davuluri schreibt:
Weniger Störungen durch Windows-Updates: Der Empfang von Updates sollte vorhersehbar und leicht planbar sein, daher geben wir Ihnen mehr Kontrolle. Dazu gehört die Möglichkeit, Updates während der Geräteeinrichtung zu überspringen, um schneller zum Desktop zu gelangen, das Gerät neu zu starten oder herunterzufahren, ohne Updates zu installieren, sowie Updates bei Bedarf für längere Zeit anzuhalten – und das alles bei weniger automatischen Neustarts und Benachrichtigungen, um die Belästigung durch Updates zu verringern.
Verfügbarkeit
Die Änderungen für Windows-Updates werden ab Ende März 2026 und im Laufe des Aprils für Windows Insider ausgerollt. Die neue Windows-Update-Vorgehensweise steht also zunächst nur in den Testversionen von Windows zur Verfügung. Es ist unklar, wann sie für normale Windows-Nutzer in Kraft treten werden.
Davaluris Blogbeitrag enthält zudem Hinweise auf Neuerungen für die Taskleiste, wie beispielsweise die Möglichkeit, sie an einen beliebigen Ort zu verschieben, sowie Verbesserungen am Startmenü und einen schnelleren Datei Explorer. Anwender sollen die Widgets zudem besser kontrollieren können. Das Unternehmen verspricht ausserdem ein schnelleres, reaktionsschnelleres Windows mit weniger KI.
Quelle: PC-Welt