Neue Sicherheitsfunktionen für Google’s Android (ab V15)

31. Januar 2026

Google verbessert die Sicherheit von Android-Smartphones weiter, um sie vor unbefugtem Zugriff, beispielsweise im Falle eines Diebstahls, zu schützen. Neue Funktionen wurden angekündigt.

Google stattet Android mit neuen Sicherheitsfunktionen aus . Diese sollen Gerätedaten auf Smartphones und Tablets „vor, während und nach einem Diebstahlversuch“ schützen. Die neuen, mehrschichtigen Verteidigungsmechanismen schützen persönliche Daten nicht nur im Falle eines Gerätediebstahls, sondern auch vor neugierigen Kinderhänden.

Wie das Unternehmen mitteilt , bauen die neuen Sicherheitsfunktionen auf den bereits in Android integrierten Funktionen auf. Einige davon wurden im Oktober 2024 für Geräte mit Android 15 und neueren Versionen eingeführt. Einige der nun angekündigten Funktionen erfordern Android 16 oder neuer.

Verbesserte Benutzerkontrolle und Identitätsprüfung

Diese Aktualisierungen umfassen beispielsweise eine verbesserte Benutzerkontrolle bei fehlgeschlagenen Authentifizierungsversuchen. Die mit Android 15 eingeführte Funktion „Sperre bei fehlgeschlagener Authentifizierung“, die den Bildschirm des Geräts nach zu vielen fehlgeschlagenen Versuchen zur Eingabe einer PIN oder eines Entsperrmusters automatisch sperrt, kann nun bei Bedarf per Schieberegler aktiviert oder deaktiviert werden.

Darüber hinaus weitet Google die Anfang 2025 angekündigte Identitätsprüfung auf weitere Bereiche aus: Die Funktion, die biometrische Daten für sensible Aktionen ausserhalb vertrauenswürdiger Orte anfordert, wird nun auf „alle Funktionen und Apps, die die biometrische Abfrage von Android nutzen“, erweitert. Dies umfasst nun auch Googles Passwortmanager und Banking-Apps von Drittanbietern. Auch wichtige Gerätefunktionen wie das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen oder das Löschen von Google-Konten sind geschützt.

Stärkerer Schutz vor PIN-Erraten

Google hat ausserdem den Schutz vor dem Erraten der Bildschirmsperre (PIN oder Muster) verstärkt. Der Hersteller hat die Sperrfrist nach fehlgeschlagenen Versuchen verlängert. Android zählt jedoch identische Fehleingaben nicht mehr auf das Wiederholungslimit, „um sicherzustellen, dass Sie nicht versehentlich ausgesperrt werden (z. B. durch ein neugieriges Kind)“.

Darüber hinaus verbessert Google auch die Wiederherstellungstools, die für Android-Geräte mit Android 10 und neueren Versionen verfügbar sein werden.

Die Funktion „Fernsperre“, die über das Webportal android.com/lock aufgerufen werden kann und ein verlorenes oder gestohlenes Gerät sperrt, verfügt nun beispielsweise über eine optionale Sicherheitsfrage. Dadurch soll sichergestellt werden, dass nur der Gerätebesitzer diese Aktion ausführen kann. Laut Google soll dies die Sicherheit des Wiederherstellungs-Prozesses zusätzlich erhöhen.

Schliesslich aktiviert Google die Diebstahlsicherung und die Fernsperre standardmässig für neue Android-Geräte, die in Brasilien aktiviert werden.

Die Optionen sind unter “Diebstahlschutz” und “Sperren per Fernzugriff” zu finde.

Quelle: Heise Security

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