Android-Schwachstellen unter Beschusss: dringend patchen!

8. Januar 2026

Zwei schwerwiegende Sicherheitslücken machen Android-Geräte zur Zielscheibe von Angreifern. So erkennen Nutzer, ob ihr Smartphone oder Tablet in Gefahr ist – und was sie zum Schutz der Geräte zu tun können.

Besitzer von Android-Smartphones und –Tablets sollten die Versorgung mit Sicherheitsupdates aktuell besonders gut im Blick behalten. Denn auf Geräten mit den Android-Versionen 13 bis 16 müssen Patches installiert werden, die zahlreiche Sicherheitslücken schliessen, darunter zwei besonders schwerwiegende.

Es gebe Hinweise darauf, dass diese beiden Schwachstellen bereits gezielt ausgenutzt werden, wie Android-Entwickler Google mitteilt. Angreifer könnten unsichere Geräte ohne Zutun der Nutzenden übernehmen oder ausser Betrieb setzen.

Entscheidendes Sicherheitspatch-Level

Ob das eigene Gerät schon sicher oder noch gefährdet ist, erkennt man unter „Einstellungen/Über das Telefon“, wenn man auf „Android-Version“ tippt. Entscheidend ist, welches Datum unter „Android-Sicherheitsupdate“. Sicherheitspatch-Level ab 05.12.2025 beheben alle Probleme, erklärt Google.

Ein Sicherheitspatch-Level mit dem Datum 01.12.2025 bedeutet, dass immerhin die zwei besonders kritischen Lücken (CVE-2025-48633 und CVE-2025-48572) geschlossen sind.

Ähnliche Beiträge

  • Windows und die ablaufenden SecureBoot-Zertifikate – was nun?

    17. Februar 2026 Microsoft stellt klar: Windows-PCs booten auch nach Juni 2026 weiter. Dennoch droht das Aus für wichtige Sicherheits-Patches im Boot-Prozess. Der Vertrauensanker moderner Windows-Systeme steuert auf ein wichtiges Fristende zu: Im Jahr 2026 laufen zentrale kryptografische Zertifikate ab, die für den Secure-Boot-Prozess essenziell sind. Entgegen anfänglicher Befürchtungen bedeutet dies allerdings nicht, dass betroffene Rechner ab diesem Tag den Dienst verweigern. Systeme ohne aktualisierte Zertifikate werden laut Microsoft weiterhin normal starten und…

  • Avira Virenschutz hat hochkritische Schwachstellen – jetzt patchen!

    10. März 2026 Drei hochriskante Sicherheitslücken in Avira Antimalware ermöglichen Angreifern etwa das Ausführen von Code mit Systemrechten. IT-Forscher haben in Aviras Antimalware-Software Sicherheitslücken entdeckt, durch die Angreifer verwundbare Systeme kompromittieren können. Dazu müssen sie teils lediglich Dateien an bestimmte, von Nutzern und Nutzerinnen zugreifbare Orte im Dateisystem ablegen, was zur Ausführung von beliebigem Code mit Systemrechten führt. Konkret führen die Quarkslab-Analysten die Schwachstellen anhand der kostenlosen…

  • Kontaktloses Bezahlen im digitalen Alltag via NFC

    6. Februar 2026 Welche Daten werden übertragen und welche Vorteile hat NFC? Eine Einführung und Einschätzung der Nutzung sowie der Risiken vom BSI. Kontaktloses Bezahlen via Near Field Communication (NFC) hält Einzug in unserem digitalen Alltag. Dabei kann sowohl eine Giro- oder Kreditkarte als auch ein Smartphone (oder andere mobile Endgeräte Smart Watches und Tablets) zum Übertragen der Bezahldaten dienen. Um Bezahlvorgänge unkomplizierter, schneller und trotzdem sicher zu gestalten, gibt es…

  • Achtung vor “Juice Jacking” – Smartphones in Gefahr!

    12. Februar 2026 Sie haben es wahrscheinlich schon gedankenlos getan – Sie haben Ihr Handy an eine kostenlose öffentliche Ladestation am Flughafen, in der Hotellobby oder im Café angeschlossen. Es ist schnell, bequem und wirkt völlig harmlos. Doch hinter diesen unschuldig aussehenden USB-Anschlüssen lauert ein wachsendes Risiko: Juice Jacking. Also, was ist Juice Jacking? Kurz gesagt: Es handelt sich um eine Art Cyberangriff, bei dem…

  • Plattform VMWARE ESX über Management-Interface angreifbar

    29. Januar 2026 Das deutsche BSI warnt vor vielen verwundbaren VMware-ESXi-Servern im Netz. Das CERT-Bund des BSI warnt vor rund 2500 aus dem Internet erreichbaren Management-Interfaces von VMware-ESXi-Servern mit Sicherheitslecks. Das CERT-Bund des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik untersucht den deutschen Teil des Internets nach verwundbaren Diensten. Dabei kam es in der vergangenen Woche auf rund 2500 verwundbare VMware ESXi-Instanzen, deren Verwaltungsschnittstellen offen aus…

  • Wenn die alte Domäne oder Webseite in die falschen Hände gerät

    5. März 2026 Das BACS erhält immer wieder Meldungen von Firmen oder Vereinen, dass ihre aufgegebene Website plötzlich wieder online erscheint. Die Inhalte sind dabei unterschiedlich. In einigen Fällen taucht eine identische Website auf, in anderen Fällen befinden sich auf der reaktivierten Website pornographische Inhalte oder dubiose Angebote. Was steckt in diesen Fällen dahinter? Wenn ein Unternehmen aufgegeben oder ein Verein aufgelöst wird, ein Projekt…